Erst im August wird Giuseppe Verdis „Il Trovatore“ allabendlich 1700 Zuschauer in die Welt der italienischen Oper entführen – doch ein erstes imposantes Wahrzeichen für die künftige Giuseppe Verdi-Arena steht bereits: Diese Woche brachten Fachleute der Theaterbaufirma Prestige Image aus Minsk/Weissrussland die Bauteile für die rückwärtige Bühnenwand nach Schinznach-Dorf. Mit Hilfe einheimischer Fachkräfte wurde dieser erste Teil des Open-Air-Theaters aufgebaut. Entworfen hat es der Bühnenbildner Karel Spanhak. Die Rückwand wurde direkt an die Gewächshäuser des Gartencenter Zulauf angebaut. Sie ist beeindruckende 15 Meter hoch, was die Grösse der künftigen Arena bereits erahnen lässt. Und auch die Szenerie, die im New Yorker Mafiamilieu der 1920er/30er Jahre angesiedelt ist, wird durch Treppenaufgänge und eine Brücke bereits für alle sichtbar angedeutet. Die gesamte Konstruktion wird aus 600 Tonnen Material, vornehmlich Beton und Stahl bestehen. Schon jetzt zieht die Kulisse die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Auch der Kartenverkauf für die zwölf Vorstellungen hat in den letzten Tagen deutlich angezogen. Wer noch keine Karten hat, sollte nicht mehr allzu lange zögern! Seit März sind Tickets zusätzlich direkt im Gartencenter Zulauf erhältlich.
Doch bis die Giuseppe Verdi-Arena endgültig steht, muss man sich noch ein paar Monate gedulden: Im Juni werden dann die übrigen Teile der Aussenhülle, die weiteren Kulissenwände und die Tribüne angeliefert, womit sich der Parkplatz des Gartencenters Zulauf für einige Wochen in ein Opernhaus verwandelt.
Quelle: www.operschenkenberg.ch







